Foster hat Leukämie

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    • Foster hat Leukämie

      Wir waren heute wieder mit Foster beim Tierarzt, weil es ihm wieder schlecht ging.
      Der hat jetzt ein großes Blutbild gemacht und dabei kam raus, dass Foster Leukämie hat. Wie lange wir noch mit ihm haben, konnte er nicht prognostizieren. Wir werden ihn jetzt mit Medikamenten für das Immunsystem päppeln, damit die Begleitkrankheiten wie Lungenentzündung etc. möglichst lange verhindert werden können.
      Der Mann hat sich sehr viel Mühe gegeben und alles versucht. Es wäre aber trotzdem schön, wennein paar erfahrene Leute noch ein paar Fragen beantworten können.
      Hat jemand mit Leukämie bei Frettchen Erfahrung und hat vielleicht Tipps, wie wir damit umgehen können?
      Wir haben ja nur das Duo Foster und Tom. Wenn Foster dann mal nicht mehr sein wird (hoffentlich wird das noch lange dauern), können und wollen wir Tom natürlich nicht alleine lassen. Er hängt sehr an seinem besten Freund. Was macht Eurer Meinung nach mehr Sinn, ein weiteres Frettchen
      dazuholen, solange Foster noch lebt, damit Tom der Abschied später leichter gemacht wird oder warten bis es so weit ist und dann erst nach einem neuen Frett gucken?!
      Wir sind im Moment ziemlich mit der Situation überfordert. Ich musste leider schon viele Tiere ( bis jetzt immer Katzen) gehen lassen, trotzdem ist das ein ganz schlimmes Gefühl.
      Wir haben ihn zwar erst drei Monate, trotzdem haben wir unsere Herzen schon ganz an die beiden verschenkt.

      Wir wären Euch sehr dankbar, wenn Ihr uns da weiterhelfen könntet. Und nicht nur uns, sondern im Endeffekt ja auch Tom.
    • Hat er Leukämie oder ein Lymphom? Manchmal wird das als Krankheit in einen Topf geworfen! Ist nur das Blutbild gemacht worden oder auch ein Ultraschall der Milz und des Bauchraums? Sollte es ein Lymphom sein (typisch dafür ist u.a. eine vergrößerte Milz, Schwellungen an den Lymphknoten - im Anfangsstadium oftmals nur im Bauchraum), kann man versuchen, die Krankheit mit der Leukogen-Impfung für Katzen zu behandeln. Wirkt bei vielen Frettchen wie eine biologische Chemotherapie. Falls kein US gemacht wurde, würde ich das auf jeden Fall nochmal machen lassen, um zu gucken, wie Milz und Lymphknoten aussehen!

      Wenn's Foster schlecht geht, ist VG-Stress natürlich ein weiterer Sargnagel. Manchmal ist es so, dass man auch mal Glück hat und die Frettchen sich gleich lieben. Das muss man ausprobieren, aber halt unter der Prämisse, wenn's Stress gibt, das neue Tier auch wieder zurück geben zu können oder man wartet halt ab, bis das kranke Freggel über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Bitte, das soll nicht herzlos klingen, aber da Du es selbst angesprochen hast, denke ich, dass ich das so anmerken darf. Das Problem ist nur, dass wenn Foster geht, der andere kleine Mann vielleicht aus Kummer hinter her geht, wenn man erst zu einem späteren Zeitpunkt anfängt zu suchen.

      Immer eine schwierige Entscheidung, allerdings solltet Ihr auf keinen Fall Foster Stress zumuten!
    • Hallo Frettchenhotel,
      ich habe gerade mit unserem Tierarzt telefoniert. Es hatte gefragt, welcher Kollege da ist von dem Du geschrieben hast. Er würde den dann gerne mal anrufen und sich mit dem beraten. Es wäre super, wenn Du mir den Namen nennen könntest und wo der ist oder einfach die Telefonnummer. Dann können wir Foster ja vielleicht doch noch helfen.
    • Hallo Anthea,
      welche Medis bekommt Foster denn und wie geht es ihm jetzt? Hat der TA die Diagnose auf Grund der Blutwerte gestellt oder gibt es noch weitere Symptome, die darauf hinweisen? Evtl. geschwollene Lymphknoten und/oder vergrößerte Milz? Mich interessiert das Thema sehr, denn sowohl ich alsauch eine Freundin haben z.Z. je ein Frettchen mit ebensolchem Verdacht. Bei der Fähe von der Freundin wurde die Diagnose auch anhand der Blutwerte gestellt, die US-Untersuchung hat es wohl bestätigt, aber genauer konnte sie mir nichts dazu sagen, leider auch nicht, was das für Spritzen sind, die verordnet worden sind. Bei meinem Rüden erfolgt die Blutabnahme erst nächste Woche, aber der Verdacht besteht wegen starkem Gewichtsverlust und auffälliger Blässe.
      LG Moni
      Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf Schutz vor menschlicher Grausamkeit." - Mahatma Ghandi -
    • Das war bei Foster am Freitag auch so. Er wurde mir einem mal ziemlich blass.
      Freitag Abend ging es ihm schon wieder ziemlich gut. Gestern Morgen war alles wieder normal. Er hat eine Leukoseimpfung für Katzen bekommen. Da gibt es nur zwei Impfstoffe für und beide sind das gleiche nur mit unterschiedlichem Namen. ich gucke nachher mal, wie unserer heißt.
      Erst wurde nur ein Blutbild gemacht, aber die Monozyten, Leukozyten und noch sowas waren so vermehrt, dass der Arzt die Probe stark verdünnen musste.
      Daraufhin kam der Verdacht auf. Ich hatte dann bei f4u den Tipp bekommen und ihn darauf angesprochen. Er hatte noch mit mehreren Frettchenspezialisten telefoniert und die haben auch alle gesagt, wir sollen es versuchen. er hatte Foster abgetastet und festgestellt, das die Lymphknoten am Hals dick sind. Das ist auch schonlänger so, wurde aber immer auf die ständige Erkältung geschoben. Ultraschall und röntgen wären in seinem Zustand viel zu stressig gewesen, aber alle Spezialisten waren der Meinung, das die Impfung nichts verschlimmern kann, wenn dann nur verbessern. Gestern ging es ihm danach nicht ganz so gut, wie das nach einer Impfung eben so ist. heute ist wieder alles super.
      Er bekommt aber auf jeden Fall Zytovet und Engyston, um das Immunsystem zu stärken. In drei Wochen wird die Impfung dann aufgefrischt. Jetzt können wir nur noch hoffen.
    • Seit gestern geht es Foster immer besser. Er verhält sich war ein richtig gesundes und quirliges Frettchen. Das hat er noch nie gemacht. Er war immer sehr ruhig und hat nur wenig gespielt. Jetzt ist er ganz anders. Er will die ganze Zeit spielen und hat einen enormen Bewegungsdrang.
      Wir hoffen, das das auf die Impfung zurückzuführen ist.
    • Hallo,

      ich bin auch wieder hier. Ich muss gestehen, ich hatte dieses Forum total aus den Augen verloren 8|
      Vielen lieben Dank, dass ihr so an Foster gedacht habt. :-)

      Foster geht es super. Er hat damals den Leucose-Impfstoff für Katzen gespritzt bekommen. Leucogen.
      Danach ging es ihm zwei Tage ganz furchtbar und wir haben das Schlimmste befürchtet. Nach einigen Tagen ging es ihm aber viel besser und sein Gesundsheitszustand verbesserte sich kontinuierlich. Nach vier Wochen wurde die Grundimmunisierung nochmal aufgefrischt.
      Seitdem könnte es ihm gar nicht besser gehen.
      Er gilt zwar nicht als geheilt, weil die Krankheit jederzeit wieder ausbrechen könnte, aber dann können wir nachimpfen und die Chancen stehen gut.
      Er hat nun die Aussicht auf ein ganz normales und glückliches Frettchenleben.

      Nur müssen wir stark überlegen, ob wir ihn regulär impfen lassen. Durch die bestehende Krankheit könnte es passieren, dass der Impfstoff ihn krank macht.

      Allerdings ist das eucogen nur für Katze zugelassen und unser Tierarzt hat es auf eigene Verantwortung gespritzt, weil er Foster um jeden Preis retten wollte.
      Ich habe leider auch bei einer anderen Frettchenhalterin erlebt, dass der Arzt sich geweigert hat und das Tier einfach hat sterben lassen. X( :(
    • Das freut mich zu lesen und für Foster natürlich auch.. :thumbup: ..!!

      Unsere erste Leucogen-Impfung war am vergangenen Dienstag und meine Maus
      sprang seither durch die Gegend wie Popcorn..,
      eigentlich hatte ich erwartet daß sie die ersten beiden Tage durchhängt.
      Aber ich will über ihre Munterkeit nicht klagen.. ^^ .

      Dein post stärkt meine Hoffnung..Danke.. :winki: ..!!

      LG

      Dave

      ..and if we all close our eyes together, then we will see were we all come from..